
Gemeinsam ein Zeichen setzen
- gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!
Gewalt gegen Frauen und Mädchen geht uns alle an. Sie findet mitten in unserer
Gesellschaft statt - unabhängig von Alter, Herkunft oder Lebenssituation. Frauen, die
pflegebedürftige oder an Demenz erkrankte Angehörige zu Hause versorgen und pflegen,
können ebenfalls von Gewalt betroffen sein. Belastungen, Überforderung, Abhängigkeiten
und schwierige familiäre Situationen können zu Grenzüberschreitungen und Gewalt führen.
Auch diese Frauen brauchen Gehör, Verständnis und Unterstützung. Oft bleiben solche
Taten vor der Außenwelt verborgen, geschehen hinter verschlossenen Türen und aus
Scham, Angst oder Abhängigkeit wird nicht darüber gesprochen. Niemand sollte mit solchen
Erfahrungen allein gelassen werden.
Der 25. November ist der Internationale Gedenk- und Aktionstag zur Beseitigung von Gewalt
gegen Frauen. Dieser Tag erinnert uns daran, hinzuschauen, nicht wegzusehen und
gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen jede Form von Gewalt zu setzen.
Als Sprecherin der Frauengruppe der FWG Schwalm-Eder möchte ich dazu aufrufen, sich
an einer gemeinsamen Aktion zu beteiligen, zu der engagierte Frauen, verschiedene
Frauenrechtsorganisationen und das Frauenbüro des Schwalm-Eder-Kreises einladen.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 25. November 2026,
um 16:00 Uhr vor dem Rathaus in Spangenberg statt.
Es ist wichtig, dass Betroffene wissen: Es gibt Hilfe und Anlaufstellen!
Wer selbst betroffen ist oder sich Sorgen um eine andere Frau macht, kann sich an folgende
Stellen wenden:
AWO Frauenhaus Schwalm-Eder, Homberg:
Telefon: 05681 6170
Internet: https://awofrauenhausschwalmeder.de
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen:
Telefon: 116 016
Kostenlos, anonym und rund um die Uhr erreichbar.
Internet: https://www.hilfetelefon.de
Ich möchte Sie und Euch herzlich ermutigen, am 25. November dabei zu sein. Gemeinsam
können wir zeigen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen nicht hingenommen werden
darf. Bitte veröffentlicht auf möglichst vielen unterschiedlichen Wegen die
Hilfekontaktdaten. Betroffene benötigen diese Anlaufstellen und viel zu oft sind sie nicht
bekannt...
Lasst uns gemeinsam hinschauen, zuhören, Mut machen und ein sichtbares Zeichen der
Solidarität setzen!
Herzliche Grüße
Anja Weber, FWG
Ricarda Rüdiger, BLE

